Pressemitteilung

schwaben netz macht sich für Klimaschutz stark

Seit Ende 2020 gehört schwaben netz zu den neuen Mitgliedern der Oil and Gas Methane Partnership 2.0 (OGMP 2.0).

Diese globale Initiative unter Führung des UN Environment Programme verfolgt das Ziel, die Methan-Emissionen weltweit zu reduzieren. „Ab jetzt geht alles nur noch englisch“, erinnert sich Anselm Pfitzmaier, Geschäftsführer schwaben netz, an den Moment, als schwaben netz Vollmitglied bei der OGMP wurde. Für Pfitzmaier ist Klimaschutz längst Teil des normalen Geschäftsablaufes. „Mir war schon immer klar, dass es Klimaschutz nur global geben kann. Und global heißt auch – ab jetzt sprechen wir englisch.“ Der Schwabe Pfitzmaier lacht, als er sich an seine ersten Sätze erinnert: „Jetzt bin ich wieder drin, jetzt passt es!“

Klimaschutz ist nur global sinnvoll

Die insgesamt 62 Mitglieder bei OGMP verpflichten sich, ihren Methan-Ausstoß entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich präziser als bisher zu erfassen, ihn transparent zu machen und vor allem nachweislich zu reduzieren. Bis 2030 sollen die Methan-Emissionen in der gesamten Öl- und Gasindustrie um 60 bis 70 Prozent gegenüber 2015 sinken.

Verteilnetze sind wichtig für das Erreichen der Pariser Klimaziele

schwaben netz ist einer der ersten vier deutschen Verteilnetzbetreiber bei der OGMP 2.0. „30 Jahre Investitionen haben die Methan-Emissionen in unseren Netzen bereits jetzt erheblich gesenkt“, sagt Anselm Pfitzmaier. „Unsere Ver-teilnetze werden durch ambitionierte Reduktionsmaßnahmen kombiniert mit der Verteilung von erneuerbaren und dekarbonisierten, also grünen Gasen eine wichtige Rolle spielen, um die gesteckten Klimaziele von Paris zu erreichen.“

Netzbetrieb wird auf Goldstandard gehoben

„Durch den Beitritt verpflichten wir uns“, erläutert Pfitzmaier, „den Goldstandard anzustreben. Dafür müssen wir die Methan-Emissionen so exakt wie möglich ermitteln und konkrete Maßnahmen definieren, durch die Senkungen in den nächsten drei Jahren erreicht werden können.“ Der Erfolg dieser Maßnahmen wird jährlich überprüft. Anselm Pfitzmaier weiter: „Wir werden den Austausch innerhalb von OGMP aktiv dazu nutzen, um von den Best Practices in anderen Ländern neue Impulse für unser deutsches DVGW Regelwerk zu erhalten.”

Hintergrundinformation OGMP

Neben der Reduzierung von Methan-Emissionen hat OGMP 2.0 das Ziel, einen Rahmen für weltweit einheitliche, nachprüfbare Standards zur Messung und zum Reporting von Methan zu schaffen. So sollen die Maßnahmen zur Reduzierung von Methan-Emissionen besser nachvollziehbar werden und Vergleiche zwischen Unternehmen möglich sein. Darüber hinaus sollen die OGMP-Prinzipien über Informationskampagnen oder Gesetzgebungsmaßnahmen als höchster Berichtsstandard weltweit implementiert werden. 2021 fließen sie in den geplanten EU-Gesetzesvorschlag zu Methan-Emissionen ein.

OGMP ist eine Initiative der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) unter der Führung des UN Environment Programme (UNEP), in Partnerschaft mit der European Commission (EC) und des Environmental Defense Fund (EDF) sowie führenden Unternehmen der Gas- und Ölbranche. Sie startete 2014 mit sechs Mitgliedern. Die über 60 Mitglieder des „Updates” auf OGMP 2.0, an den Start gebracht am 23.11.2020, decken zusammen etwa 30 Prozent der weltweiten Förderung ab. Neben vier deutschen haben sich 16 weitere Verteilnetzbetreiber aus fünf europäischen Mitgliedsstaaten der OGMP 2.0 angeschlossen.

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